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Aktuelles

  • NEUERSCHEINUNG: Eduard von Keyserling und die Klassische Moderne. Hg. von Prof. Dr. Michael Scheffel und Prof. Dr. Christoph Jürgensen
    Neuer Sammelband zu Eduard von Keyserling, herausgegeben von Michael... [mehr]
  • PUBLIKATION: Lektüren. Positionen zeitgenössischer Philologie
    Hg. v. Luisa Banki und Michael Scheffel. [mehr]
  • Noch freie Plätze: Praktika an indischen Universitäten
    Im Rahmen der von Prof. Dr. U. Kocher verantworteten Germanistischen Institutspartnerschaft mit der... [mehr]
  • PUBLIKATION: Ek Ajnabi Se Mulakat. German Bhashi Stri-Lekhan
    Hrsg. v. Namita Khare und Madhu Sahni, Calcutta 2017. [mehr]
  • Jobtalk Master: Presse und Öffentlichkeitsarbeit
    Marion Meyer vom Von der Heydt-Museum Wuppertal wird am 18. Mai 2017 um 18 Uhr in O.08.27 den... [mehr]
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PUBLIKATION: Post-Katastrophische Poetik. Zu W.G. Sebald und Walter Benjamin.

von Luisa Banki.

Trotz der oftmals attestierten Nähe des Schreibens W. G. Sebalds zum Denken Walter Benjamins zeigt Luisa Banki, dass sich diese Wahlverwandtschaft weder im Archiv noch durch intertextuelle Nachweise wirklich belegen lässt. Erst eine philologisch und philosophisch tiefgreifende Rekonstruktion erlaubt die Darstellung der Beziehung der beiden Autoren. Auf dem Weg dorthin entsteht eine »post-katastrophische Poetik«. Diese erlaubt, sowohl die Singularität der Shoah als auch ihre Geschichtlichkeit in der Katastrophe, »dass es so weiter geht«, zu fokussieren. Betrachtet vor dem Horizont der benjaminschen Diagnose, das Erzählen sei im Zeitalter der Information unmöglich geworden, erscheint dabei im sebaldschen Text eine andere Triebfeder des Erzählens: Nicht die Melancholie, wie die herrschende Interpretation meint, sondern die Paranoia führt seinem Erzähler die Feder. So wird Sebald zum unverzichtbaren Gesprächspartner auch unserer zeitgenössischen Gegenwart. 

 

Weiterführende Informationen auf den Seiten des Verlags: hier.